Wir wünschen gute Gesundheit!

Zu Beginn eines neuen Jahres oder zum Geburtstag wünschen wir unserer Familie, unseren Freunden, Bekannten oder Kollegen vor allem eines: Gesundheit! Gesundheit ist uns wichtig. Doch was genau beeinflusst unsere Gesundheit und was können wir selbst tun, um gesund zu bleiben?

Die Weltgesundheitsorganisation gibt diese Definition:

„Gesundheit ist ein Zustand des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit ist MEHR als die Abwesenheit von Krankheit.“

Vielleicht kennen Sie den Witz, in dem der Mediziner auf die Frage, was ein gesunder Mensch sei, antwortet: „Jemand, der noch nicht untersucht wurde“.

Ich finde, Gesundheit lässt sich am besten mit dem so genannten Gesundheitsdreieck erläutern.

Es macht deutlich, dass Gesundheit vielschichtig ist und von drei wesentlichen Faktoren beeinflusst wird:

  1. Der biochemischen Seite

Mit dieser Seite sind wir von früh an vertraut: Schon als Kleinkind erhalten wir Impfungen und vielleicht sogar Medikamente. Es sind vor allem Ärzte, die sich mit der Biochemie des Einzelnen beschäftigen. Sie suchen nach biochemischen Ungleichgewichten und versuchen, diese so gut und schnell wie möglich auszugleichen – indem sie uns wiederum Chemikalien verabreichen.

Was können wir selbst in diesem Bereich tun, um so gesund wie möglich zu bleiben? Vor allem konsequent auf unsere Ernährung achten und – wenn erforderlich – mit Nahrungsergänzungsmitteln nachsteuern.

Vorsicht vor chemischer Belastung!

  1. Der mechanischen Seite

Auch diese Seite ist weitgehend bekannt. Viele denken dabei spontan an das Bewegungssystem. Doch auch alle anderen Gewebe bewegen sich, einige von ihnen ohne Unterbrechung bis zu unserem Tod, beispielsweise unser Herz.

Viele Gesundheitspraktiker beschäftigen sich mit unserem mechanischen Wohlbefinden. Doch nur akademisch ausgebildete Osteopathen verfügen über das Wissen und die Fertigkeiten, alle Gewebe einer sicheren und effizienten mechanischen Untersuchung zu unterziehen. Der Begründer der Osteopathie, Dr. Andrew Taylor Still, drückte es so aus:

„Finde Gesundheit! Krankheiten kann jeder finden!“

Was können wir selbst in diesem Bereich tun, um so gesund wie möglich zu bleiben? Hierzu gehört ein sinnvolles Training, bei dem Flexibilität, Kraft, Stabilität, Gleichgewicht und Ausdauer im Mittelpunkt stehen sowie ein regelmäßiges Check-up beim akademisch ausgebildeten Osteopathen.

Vorsicht vor mechanischer Belastung!

  1. Der „Psi“-Seite

Dies ist die Seite unseres Innenlebens, der Seele, des Verstandes, der Emotionen, des Verhaltens. Über sie ist bisher noch am wenigsten bekannt, obwohl sich mehr und mehr Gesundheitspraktiker mit dieser Facette unserer Gesundheit befassen.

Was können wir selbst tun, um unser Gehirn so gesund wie möglich zu erhalten? Das wichtigste ist es, gut zu schlafen. Denn Schlaf ist für die Lebenserhaltung wichtiger, als beispielsweise essen und trinken! Neueste Untersuchungen zeigen, dass sich unser Gehirn quasi im Schlaf reinigt und so gesund und leistungsfähig bleibt. Doch immer mehr Menschen heutzutage haben mit Schlafproblemen zu kämpfen.

Vorsicht vor emotionalem Stress!

Drei Seiten der selben Sache

Es ist klar, dass unsere Gesundheit nicht aufgeteilt werden kann. Die drei Seiten sind nicht getrennt, sie beeinflussen sich ständig gegenseitig! Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Bestandteile. Dies wird Holismus genannt.

Um gesund zu bleiben oder gesünder zu werden, ist es wichtig, dass unser Gesundheitsdreieck gleichseitig bleibt bzw. wird. Dafür kennen wir Synonyme wie Gleichgewicht, Harmonie, Energie, Homöostase etc.

Unsere Gesundheit wird unbewusst jeden Tag auf die Probe gestellt: 24/7 tun wir unser Möglichstes, um unsere Gesundheit zu erhalten, unser Gleichgewicht zu wahren, uns am Leben zu erhalten. Um uns an die Gegebenheiten anzupassen.

Dies ist vielleicht die beste Definition von Gesundheit:

„Gesundheit ist die Fähigkeit zur Anpassung.“

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Grégoire Lason, MSc.Ost.

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