Erkennen wir die Schwere eines akuten Asthmaanfalls?

Ein akuter Asthmaanfall ist eine akute Zunahme von Kurzatmigkeit, Husten und Keuchen. Sie geht einher mit einer vorübergehenden Einschränkung der Lungenfunktion.

Die Diagnose der Schwere des Anfalls kann durch die Bestimmung der Lungenfunktion (PEF oder ESW) erfolgen. Klinisch untersuchen ist es aber umso wichtiger, da die Messung der Lungenfunktion in diesen Fällen oft nicht zuverlässig ist.

Kriterien, die für einen sehr schweren Angriff verdächtig sind (Krankenhausaufenthalt erforderlich), sind:

• Kurzatmigkeit im Ruhezustand, die es dem Patienten nicht erlaubt, einen Satz reibungslos zu sagen.

• Herzfrequenz > 110/Minute bei Erwachsenen und > 120 bei Kindern über 5 Jahren, >130/Minute bei Kindern zwischen 2 und 5 Jahren.

• Vorsicht: Bei lebensbedrohlichem Asthma kann es zu Bradykardie kommen.

• Die Verwendung von zusätzlichen Atemmuskeln.

• PEF: 50% des besten persönlichen Wertes.

• Sauerstoffsättigung < 92%.

Die folgenden roten Flaggen erfordern eine dringende Krankenhausaufenthalt:

• Verwirrung.

• Verringerung der Pull-Frequenz.

• Verringerung der Atemfrequenz.

• Verminderung oder Abwesenheit von Einatmung Rauschen.

• Zyanose.

• Kein Keuchen mehr.

Patienten mit einem früheren Krankenhausaufenthalt wegen Asthma müssen früher ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dies gilt auch für Patienten, die orale Corticosteroide verwenden, Patienten, die ihre Medikamente nicht regelmäßig einnehmen und Patienten mit psychiatrischer Vorgeschichte und psychosozialen Problemen.